Fünft größte Bank der Welt startet eigene Kryptowährung

Die Bankenvereinigung der japanischen Mitsubishi UFJ Financial Group (MUFG) will bereits im Jahr 2019 ihre eigene Kryptowährung testen, so berichtete am 15. Mai 2018 Contelegraph Japan.

Dabei wird in dem Artikel von Cointelegrap Japan der lokale Nachrichtensender NHK zitiert, der berichtete, dass eine Testphase der Kryptowährung mit dem Namen MUFG Coin rund 100.000 Kontoinhaber involvieren könnte.

Die MUFG ist die derzeit fünftgrößte Bank der Welt, gemessen an ihren Aktiva. Sie signalisierte bereits im Januar diesen Jahres ihre Absicht, eine eigene Kryptowährung auf den Markt zu bringen und war damit die erste japanische Bank, die dies offiziell in Betracht gezogen hat.

Der MUFG Coin wird entwickelt, um in erster Linie Währungsfunktionalität anzubieten. Testkunden sollen eine App herunterladen können, die ihre Einzahlungen automatisch konvertiert. Laut dem Bericht von NHK wird ein MUFG Coin dabei dem Gegenwert von einem Yen entsprechen.

Laut dem Nachrichtensender sollen die Kunden die Kryptowährung dazu nutzen können, um Zahlungen an Orten wie Restaurants, Convenience-Stores und anderen Geschäften zu tätigen. Ein Transfer der Coins auf die Konten anderer Nutzer soll selbstverständlich auch möglich sein.

Damit schließt sich die MUFG einem stetig wachsendem Teil großer japanischer Unternehmen an, die sich auf eine Zukunft mit Kryptowährungen vorbereiten.

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